Umeå

Nach einem etwas turbulenten Flug kam ich dann in Umeå an. Der Flughafen wirkte auf mich eher wie ein Busbahnhof in Bad Zwischenahn von der Größe her, nun ja, aber es war immerhin ein Flughafen. Dankenderweise hat mich Katrin abgeholt, so dass ich die 36 kg Gepäck nicht allein zum Wohnheim tragen musste. Den Schlüssel hatte sie auch schon für mich in Empfang genommen, so dass wir schnurstracks losziehen konnten. Dort angekommen, erwartete mich ein nicht allzu einladendes Studentenzimmer auf einem Korridor mit 9 Leuten, aber es hätte schlimmer kommen können (wenn man so an deutsche Wohnheime denkt…).
Ich hatte dann noch Zeit für eine ganz schnelle Dusche, und schon ging´s los mit einer Führung durch das Campusgelände. Ich hatte mir das hässlicher vorgestellt, so dass ich poitiv überrascht war, wie nett ein Campus doch aussehen kann. Nach der Rundführung mussten wir dann gleich zu Anita Elmqvist, die Koordinatorin für internationale Medizinstudenten, um über Kurse zu verhandeln (irgendwie dachte wir, dass es doch eine Möglichkeit geben muss, in ein höheres Semester zu kommen, was auch auf Schwedisch wäre…). Da standen wir dann doof rum und haben versucht auf Schwedisch zu erklären was wir wollen. Am Ende bekamen wir dann auf sehr schlechten Englisch die Antwort: „Nö, jetzt erstmal Semester 5 auf englisch, dann könnt ihr ja in der Zeit schwedisch lernen…!“ Danke, zonk, das saß, okay, mit schwedisch lassen wir´s dann erstmal. Mittlerweile steht aber fest, dass wir ab November doch in den praktischen Kurs reinkönnen, in den wir ursprünglich rein wollten. Und im Endeffekt ist das echt ganz gut, jetzt erstmal reden zu üben, bevor man sich unnötig vor den Patienten blamiert.
Den Rest der Woche haben wir dann mit Stadtführungen und Erasmusstudentenparties verbracht. Das war zwar ganz nett, aber irgendwann nervt es einen irgendwie an, dass alle englisch reden und laut rumschreien und einem den Vogel zeigen, wen man fragt, ob sie auch Schwedisch lernen (insofern sie einen auf englisch verstehen, was bei Franzosen, Spaniern und Italienern keine Selbstverständlichkeit ist…)
Die Stadt wirkte zu Beginn auf mich wie Augustfehn oder so, aber mittlerweile hab ich doch feststellen dürfen, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als zunächst vermutet.

Was in der ersten Woche jedoch wirklich ein Problem bereitete war die Tatsache, kein Fahrrad zu haben. Nachdem meine Füße nach Malmö eh schon eher einem Schrottlager glichen, war ich nach der ersten „Wanderung“ zum nächst gelegen Großmarkt zu fast nix mehr in der Lage. Zugegeben, wir haben uns ein bisschen verlaufen, so dass wir eine Stunde gelaufen sind, anstelle von 20 min, aber nachdem wir dann alles hatten, und Katrin ihren Rucksack aufgeschnallt hatte, stand fest: Wir können nicht zurücklaufen. Wir hatten die Wahl entweder unsrer Köpfe hängen zulassen und den Fußmarsch auf uns zu nehmen, oder einfach zu trampen. Als ein Student mit Auto Katrin mit ihrem Rucksack gesehen hat, wusste er sofort was Sache ist, und hat uns zurückgefahren.


Ich bin daraufhin den nächsten Tag in die Stadt um mir ein Fahrrad zu kaufen. Das war auch nicht ganz so einfach wie erhofft, da der Verkäufer irgendwie so gar keine Muttersprache hatte, und verhandeln daher fast aussichtslos war. Aber immerhin bekam ich für einen Durchschnittspreis ein angeblich überdurchschnittlich gutes Fahrrad, mit Licht und Schloß. Gut, das Licht geht nicht mehr, die Kette springt andauernd ab, und die Bremsen haben null Effekt, aber im Vergleich zu anderen Fahrrädern hier geht´s….
Am Ende der Woche haben wir dann noch eine Bustour auch in die weitere Umgebung Umeås gehabt, die echt ganz nett war. Zumindest wusste man, dass sobald man den Stadtrand verlassen hat nur noch eins kommt :Wald und Wasser. Interessant war noch, dass sich hier das Festland jedes Jahr einige Millimeter erhöht, weil immer noch nicht die Ursprungshöhe von vor der Eiszeit erreicht ist.

Meine Korridormitbweohner durfte ich dann auch kennelernen. Sie bestehen aus Ureinwohnern Nordschwedens, einer Thailänderin und einem Koreaner. Alle sehr nett, wobei der eine Ureinwohner zunächst etwas furchteinflößend war (Daniell).

Nach all den neuen Eindrücken war ich in jedem Fall sehr froh, dass Urs erstmal zu Besuch kam, zumal er auch noch ein paar Dinge von mir in seinem Koffer hatte (ich glaub als er gefahren ist, war seine Tasche leer…)…
Efter en verklig konstig flyg har jag varit i Umeå. Först inspekterade jag mitt rum i ett studenthem. Det var hemskt, men jag hade ingen tid att packa upp, eftersom jag måste gå till en visning av universitetet. Och det var en överraskning, eftersom jag tänkte att campusen ser inte så trevlig ut.

Efter visningen gick Katrin och jag till Anita Elmqvist, som gör koordination av untbytesstuderande i läkarprogrammet, för att växla kursen från termin 5 i termin 7, men hon sa oss, att det fanns ingen möjlighet att gör det. Förresten hade vi så mer tid att lära oss svenska. Kanske hon tyckte inte om oss svenska ;) Tyvärr… Men nu är det så, att vi kan gå i termin 6 i November och det är också mer praktiskt än termin 5.
Vi såg också mycket av stan Umeå och området, och nu kan jag säga att om man lämna stadsgränsen finns det bara skog och vat. Stan är större än jag tänkte, det är ganska bra. Men om man bor i Umeå du behöver en sak: en cykel! Jag åkte tillsammans med två vänner i nästan ICA Maxi-Store. Tyvärr vi gick vilse, så att vi var på väg för en timme. Och vi handlade så mycket många mat, att vi kunde nästan inte bära allt. Därför beslutade vi att lifta och lyckligtvis fanns det en student med bilen, som såg Katrin med hennes stor ryggsäck och begripade genast, vad vi ville…
Nästa dag köpte jag mig strax en cykel, vad fungerar ganska bra, men bara om man jämför med dem andra cyklar här…min bröms går inte, min belysning också (men- jag HAR ett lyse!!),…

De som bor på min korridor är verkligen trevlig. De mesta kommer från Sverige, två är också utbytesstuderande. Nästa veckan har vi en korridorfest och jag tycker, att det blir ganska bra. Efter allt intrycken var jag ändå ganska glad över att Urs kommit hemma hos mig, även eftersom han hade fler saker av mig med sig…..

Nach einem etwas turbulenten Flug kam ich dann in Umeå an. Der Flughafen wirkte auf mich eher wie ein Busbahnhof in Bad Zwischenahn von der Größe her, nun ja, aber es war immerhin ein Flughafen. Dankenderweise hat mich Katrin abgeholt, so dass ich die 36 kg Gepäck nicht allein zum Wohnheim tragen musste. Den Schlüssel hatte sie auch schon für mich in Empfang genommen, so dass wir schnurstracks losziehen konnten. Dort angekommen, erwartete mich ein nicht allzu einladendes Studentenzimmer auf einem Korridor mit 9 Leuten, aber es hätte schlimmer kommen können (wenn man so an deutsche Wohnheime denkt…).
Ich hatte dann noch Zeit für eine ganz schnelle Dusche, und schon ging´s los mit einer Führung durch das Campusgelände. Ich hatte mir das hässlicher vorgestellt, so dass ich poitiv überrascht war, wie nett ein Campus doch aussehen kann. Nach der Rundführung mussten wir dann gleich zu Anita Elmqvist, die Koordinatorin für internationale Medizinstudenten, um über Kurse zu verhandeln (irgendwie dachte wir, dass es doch eine Möglichkeit geben muss, in ein höheres Semester zu kommen, was auch auf Schwedisch wäre…). Da standen wir dann doof rum und haben versucht auf Schwedisch zu erklären was wir wollen. Am Ende bekamen wir dann auf sehr schlechten Englisch die Antwort: „Nö, jetzt erstmal Semester 5 auf englisch, dann könnt ihr ja in der Zeit schwedisch lernen…!“ Danke, zonk, das saß, okay, mit schwedisch lassen wir´s dann erstmal. Mittlerweile steht aber fest, dass wir ab November doch in den praktischen Kurs reinkönnen, in den wir ursprünglich rein wollten. Und im Endeffekt ist das echt ganz gut, jetzt erstmal reden zu üben, bevor man sich unnötig vor den Patienten blamiert.
Den Rest der Woche haben wir dann mit Stadtführungen und Erasmusstudentenparties verbracht. Das war zwar ganz nett, aber irgendwann nervt es einen irgendwie an, dass alle englisch reden und laut rumschreien und einem den Vogel zeigen, wen man fragt, ob sie auch Schwedisch lernen (insofern sie einen auf englisch verstehen, was bei Franzosen, Spaniern und Italienern keine Selbstverständlichkeit ist…)
Die Stadt wirkte zu Beginn auf mich wie Augustfehn oder so, aber mittlerweile hab ich doch feststellen dürfen, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als zunächst vermutet.

Was in der ersten Woche jedoch wirklich ein Problem bereitete war die Tatsache, kein Fahrrad zu haben. Nachdem meine Füße nach Malmö eh schon eher einem Schrottlager glichen, war ich nach der ersten „Wanderung“ zum nächst gelegen Großmarkt zu fast nix mehr in der Lage. Zugegeben, wir haben uns ein bisschen verlaufen, so dass wir eine Stunde gelaufen sind, anstelle von 20 min, aber nachdem wir dann alles hatten, und Katrin ihren Rucksack aufgeschnallt hatte, stand fest: Wir können nicht zurücklaufen. Wir hatten die Wahl entweder unsrer Köpfe hängen zulassen und den Fußmarsch auf uns zu nehmen, oder einfach zu trampen. Als ein Student mit Auto Katrin mit ihrem Rucksack gesehen hat, wusste er sofort was Sache ist, und hat uns zurückgefahren.


Ich bin daraufhin den nächsten Tag in die Stadt um mir ein Fahrrad zu kaufen. Das war auch nicht ganz so einfach wie erhofft, da der Verkäufer irgendwie so gar keine Muttersprache hatte, und verhandeln daher fast aussichtslos war. Aber immerhin bekam ich für einen Durchschnittspreis ein angeblich überdurchschnittlich gutes Fahrrad, mit Licht und Schloß. Gut, das Licht geht nicht mehr, die Kette springt andauernd ab, und die Bremsen haben null Effekt, aber im Vergleich zu anderen Fahrrädern hier geht´s….
Am Ende der Woche haben wir dann noch eine Bustour auch in die weitere Umgebung Umeås gehabt, die echt ganz nett war. Zumindest wusste man, dass sobald man den Stadtrand verlassen hat nur noch eins kommt :Wald und Wasser. Interessant war noch, dass sich hier das Festland jedes Jahr einige Millimeter erhöht, weil immer noch nicht die Ursprungshöhe von vor der Eiszeit erreicht ist.

Meine Korridormitbweohner durfte ich dann auch kennelernen. Sie bestehen aus Ureinwohnern Nordschwedens, einer Thailänderin und einem Koreaner. Alle sehr nett, wobei der eine Ureinwohner zunächst etwas furchteinflößend war (Daniell).

Nach all den neuen Eindrücken war ich in jedem Fall sehr froh, dass Urs erstmal zu Besuch kam, zumal er auch noch ein paar Dinge von mir in seinem Koffer hatte (ich glaub als er gefahren ist, war seine Tasche leer…)…
Efter en verklig konstig flyg har jag varit i Umeå. Först inspekterade jag mitt rum i ett studenthem. Det var hemskt, men jag hade ingen tid att packa upp, eftersom jag måste gå till en visning av universitetet. Och det var en överraskning, eftersom jag tänkte att campusen ser inte så trevlig ut.

Efter visningen gick Katrin och jag till Anita Elmqvist, som gör koordination av untbytesstuderande i läkarprogrammet, för att växla kursen från termin 5 i termin 7, men hon sa oss, att det fanns ingen möjlighet att gör det. Förresten hade vi så mer tid att lära oss svenska. Kanske hon tyckte inte om oss svenska ;) Tyvärr… Men nu är det så, att vi kan gå i termin 6 i November och det är också mer praktiskt än termin 5.
Vi såg också mycket av stan Umeå och området, och nu kan jag säga att om man lämna stadsgränsen finns det bara skog och vat. Stan är större än jag tänkte, det är ganska bra. Men om man bor i Umeå du behöver en sak: en cykel! Jag åkte tillsammans med två vänner i nästan ICA Maxi-Store. Tyvärr vi gick vilse, så att vi var på väg för en timme. Och vi handlade så mycket många mat, att vi kunde nästan inte bära allt. Därför beslutade vi att lifta och lyckligtvis fanns det en student med bilen, som såg Katrin med hennes stor ryggsäck och begripade genast, vad vi ville…
Nästa dag köpte jag mig strax en cykel, vad fungerar ganska bra, men bara om man jämför med dem andra cyklar här…min bröms går inte, min belysning också (men- jag HAR ett lyse!!),…

De som bor på min korridor är verkligen trevlig. De mesta kommer från Sverige, två är också utbytesstuderande. Nästa veckan har vi en korridorfest och jag tycker, att det blir ganska bra. Efter allt intrycken var jag ändå ganska glad över att Urs kommit hemma hos mig, även eftersom han hade fler saker av mig med sig…..


