söndag, oktober 01, 2006



Hej Hej, om du vill läsa den här blogen av svenska måste du leta efter kursiv stilsorten…




Da ich mittlerweile schon ein Monat hier bin aber nun doch feststellen muss, dass das mit der Kontaktaufnahme zu einigen Leuten schwieriger als gedacht ist, schreibe ich nun doch mal einen Blog, in Anlehnung an all die anderen Austauschstudenten auf der ganzen Welt.

Da es schwierig ist, die ersten Wochen in einem Satz zusammenzufassen, geh ich mal ein bißchen chronologisch vor.

Zunächst bin ich bei Malena und Kristina in Lund zu Besuch gewesen. Dort habe ich das schwedische Studentenleben zum ersten Mal miterleben dürfen. Eigentlich ist das ganz gut mit einem Studentendasein in Deutschland vergleichbar, aber ist gibt ein paar Unterschiede. So kann jeder Schwede seine Studentenwohnung, die auch nicht unbedingt klein sein muss, hervorragend einrichten. Ich habe kein einziges Appartment gesehen, was schäbbig aussah, obwohl die meisten Studenten die Wohnungen möbliert nehmen. Also in jedem Schweden steckt ein Ikea-Gen, könnte man sagen. Und wenn man sich abends irgendwo zum Essen trifft, dann kocht man stundenlang zusammen. Also man geht nicht zu jemanden und das Essen ist fertig, nein, man trifft sich schon so gegen Nachmittag und kocht bis in die Nacht. Währenddessen fängt man an zu trinken. Wenn die Essenszubereitung samt Essensvorgang abgeschlossen ist, geht man auf das „Sofa“ und ist Dessert. Dessert ist eine Tafel Schokolade die man sich teilt, ich versteh auch nicht warum die das so nennen. Danach geht man dann weg. In Malmö war ich mit Malenas Freundinnen zusammen auf dem Malmöfestival, wo eine sehr bekannte schwedische Band gespielt hat (Svensk Akademien), die leider aus Skånen kam, so dass ich kein Wort von dem schwedischen Text verstanden habe (was aber nicht nur am Dialekt lag ;) ). Als ich dort mit all den schwedischen Mädchen losgezogen bin, kam ich mir sehr schäbbig vor, da die sich sehr aufstylen bevor sie irgendwo hingehen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt glaub ich so was Ähnliches wie einen Schlafanzug an, zumindest im Vergleich zum Rest der Bevölkerung, und kam mir vor wie ein typisch deutscher Ruhrpottbewohner.
Die anderen tage habe ich noch Malenas Schwester kennengelernt die ebenfalls sehr lustig und nett ist und beim Umzug von irgendsoeinem Kusin mitgeholfen (nur auf dem Dachboden rumstöbern) und habe da das Wort „slänga“ gelernt, wenn ich mich recht entsinne, heisst einfach wegwerfen, hab es von dem Tag an glaub ich jeden Tag benutzt (fällt einem sonst gar nicht so auf, wie oft man das Wort wegschmeißen im Deutschen benutzt). Außerdem haben Kristina, Malena und ich die Innenstadt Malmös erkundet, und zwar so lang, bis ich übelste Blasen hatte, Malena nicht, weil die einfach Birkenstockschuhe getragen hat, was hier super in ist. Von Malmö aus bin ich dann weiter nach Umeå über Stockholm geflogen.


Ich werde das ganze jetzt auf sehr rudimentärer Art auf schwedisch zusammenfassen, damit z.B. Malena und Kristina auch ein bisschen mehr von mir hören und ich niemanden weiteres vergesse.


Malena und Kristina beim Essen einer ungarischen Festivalspezialität



Jag är nu längre än en månad här i Sverige och tycker, att det är lite svart att skriva ni alla ett enkelt brev. Därför har jag nu en „blog“ du kan läsa om du vill. Jag skriver här på tyska, men jag ska sammanfatta det mesta också av svenska. Ursäkta mina fel, men jag hoppas att det blir bättre under tiden…

Första dagarna stannade jag hemma hos Malena i Lund och träffade också Kristina. Det var en mycket roligt tid, eftersom i Malmö var Malmöfestivalen samtidigt och alla var så trevlig. På kvällen lagade vi mat med vänner och det var lite konstig för mig, eftersom vi lagade nästan allt mat tillsammans. Om man jämför med en inbjuda i Tyskland har man slutat med lagar mat när vänner kommer, men jag tycker om gör det tillsamanns och inte bara därför att jag är inte bra i laga mat ;) Med Kristina och Malena tog jag reda på Malmö och efter det var fötten svullen. På kvällen sa vi svensk akademien, ett berömt band i Sverige, på festivalen. Jag träffade också systorn av Malena som är också verkligen rolig. Vi hjälpte lite kusinen av Malena med hans flytt. Där lärade de mig ordet „slänga“, vilket jag behöver här nästan alltid (konstig, eftersom man kom inte ihåg att man behöver det ord också nästan alltid i Tyskland). I Lund konstaterade jag att varje student bor i en mycket fin lägenhet, som inredas också mycket fin. Kanske det är pga äftlighet av Ikeagenen? Jag vet inte.. ;)
Efter den jättekula dagarna i Lund reste jag vidare norrut till Umeå, var jag är nu….




Twisted Building in Malmö